Adventsdemo mit Annette Kamping

Das Jahr geht mit großen Schritten dem Ende entgegen und auch die alljährlichen Dinge rund um das Weihnachtsfest kommen wieder. Somit war ich vor einiger Zeit im BZG-Frankfurt, um dort die Adventspräsentation von Annette Kamping fotografisch zu begleiten.

Adventsdemo im BZG-Frankfurt

Im Gegensatz zu den Frühjahrstrends habe ich hier keine Möglichkeit, die angefertigten Werkstücke in einem von mir aufgebauten Setup zu fotografieren, denn diese Präsentation hat einen festen Ablauf. Da ich letztes Jahr dort schon einmal Bilder gemacht habe ( hier nachzulesen), war mir der Aufbau und Ablauf in groben Zügen bekannt. In einer Halle des Blumengroßmarkts wird eine Bühne mit einem Laufsteg in den Zuschauerraum aufgebaut. Beides ist gut beleuchtet, denn neben der Bühne stehen zwei große Videoleinwände und es werden mehrere Videokameras eingesetzt, um das Geschehen auf der Bühne dann auf diesen zu zeigen. Somit können die Zuschauer im hinteren Bereich auch die kleinen Details besser sehen.

Der Zuschauerraum war sehr schnell bis auf den letzten Platz besetzt. Das Fachpublikum bekommt bei einer solchen Präsentation nicht nur Tipps und Tricks zur Gestaltung gezeigt, sondern die Werkstücke werden zum großen Teil direkt vor ihren Augen auf der Bühne in Echtzeit gefertigt. Die Präsentation der fertiggestellten Adventsgestecke erfolgt dann auf dem Laufsteg.

Während diesem Ablauf muss ich meine Bilder machen. Die fertiggestellten Arbeiten gut in Szene zu setzen, ist nur eine Aufgabe, die ich mir dann stelle. Eine andere Aufgabe, die ich dann versuche gut umzusetzen, ist, die Personen auf der Bühne vorteilhaft einzufangen. Dabei möchte ich die Lichtstimmung nicht durch meinen Blitz kaputt machen, und beschränke mich somit nur auf das vorhandene Licht. Zumal es ja professionell ausgeleuchtet ist und der Veranstalter sich etwas dabei gedacht hat.

Was mir aufgefallen ist …

Dabei sind mir einige Sachen aufgefallen die ich beim nächsten mal sicherlich besser machen werde. Es ist nicht gut, auf den letzten Drücker zu so einer Veranstaltung zu erscheinen. Das hat mehrere Gründe. Denn hätte ich mehr Zeit gehabt und mir den Raum und das Lichtsetup der Eventcrew vorher angesehen, wäre es wesentlich entspannter gewesen, die Bilder zu machen. Deshalb habe ich aus dieser Veranstaltung ein paar Lehren gezogen, die ich euch nicht vorenthalten möchte:

  • Absprache mit dem Veranstalter vor dem Beginn der Demonstration
  • evtl. mit den Beteiligten die Aufnahmen absprechen und von der Technik Informationen zum Lichtsetup erfragen
  • Platz an der Bühne zur Präsentation markieren
  • Sitzplatz anhand des Aufnahmewinkels markieren und klar machen

Zuerst mal rechtzeitig vorher am Veranstaltungsort sein (zwei Stunden auf dem Boden hocken sind kein Spass und die Knie schmerzen dann auch ordentlich). Nach Möglichkeiten den Raum oder Ort vorher anschauen und die Bilder planen. Daraus ergeben sich dann die Perspektiven, Aufnahmewinkel und somit auch die Standorte. Diese sollte man mit den anderen Beteiligten absprechen. Denn manche Sachen gehen einfach nicht, weil man dann zum Beispiel die Leute von der Videoaufzeichnung behindert oder stört.

Wenn das Lichtsetup bekannt ist, kann ich mir den Standpunkt an der Bühne heraussuchen, der die hellste Stelle ist und an der die Arbeiten dann den Zuschauern präsentiert werden. Das hat mehrere Vorteile, die es mir deutlich erleichtern, meine Bilder zu machen. Zum einen ist an dieser Stelle meistens ein Spot oder das Licht ein wenig heller und zum anderen bleiben die Helfer einen Moment stehen. Was in Situationen mit wenig Licht und längeren Verschlusszeiten sehr hilfreich ist. Vielleicht besteht sogar die Möglichkeit, diese Stelle an der Bühne mit Tape zu markieren und mit dem Präsentationsteam das Procedere abzusprechen. Das macht es für alle wesentlich einfacher und der Ablauf wird nicht sonderlich gestört.

Aus diesen ganzen Überlegungen ergibt sich dann meistens ein idealer Aufnahmestandort, von dem aus man die meisten seiner Bilder machen kann. Diesen sollte man sich dann am besten markieren oder anders „sichern“.

So, jetzt noch ein paar Bilder von der Veranstaltung:

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