Bilder ins Fotobuch!

Die letzten zwei Monate war es recht still in meinem Blog. Nun, das hatte mehrere Gründe und von einem möchte ich jetzt berichten. Wir, Ulrike und ich, waren in der Schlussphase, unsere Urlaubsbilder in Fotobücher zu packen. Wie es dazu kam und was es bringt, möchte ich in diesem Artikel beschreiben.

 Sahara-Fotobuch als Ideengeber

In den letzten Jahren habe ich in unseren Urlauben eine ganze Menge Bilder gemacht. Diese führten bisher ein Schattendasein auf meiner Festplatte. Dort lagen sie und wurden eigentlich nicht mehr beachtet.
Außer den Bildern, die ich mit Ulrike zusammen 2008 in der Sahara gemacht habe. In einer Nacht und Nebel-Aktion haben wir daraus ein Fotobuch gestrickt. Der Vorteil besteht in der leichten und schnellen Verfügbarkeit der Bilder.
Kein Rechner starten, kein langwierige Suchen auf der Festplatte und keine gelangweilten Freunde nachdem sie 400 oder mehr Bilder auf einem Monitor ansehen mussten. Dazu kommt, dass ich immer wieder das Buch aus dem Regal genommen und mir die Bilder angesehen habe. Das weckt Erinnerungen und lässt das Urlaubsgefühl wieder aufleben.

Warum schaut man sich so selten seine Bilder an?

Früher, also vor ca. 20 Jahren, war das noch etwas anders. In der Zeit vor der digitalen Fotografie gab es einen Film und davon Papierabzüge. Auch wenn viele Fotos in dieser Zeit in einem oder mehreren Schuhkartons landeten, war es jederzeit möglich, diese hervor zu holen und dann die Bilder anzusehen. Andere Fotografen haben auf Diafilm ihre Bilder gemacht und dann ihre Verwandten mit langen Diaabenden beglückt.
Beides hat zu mehr oder weniger Begeisterung bei der Betrachtung geführt. Die Fotografen hatten ihre Freude daran, dass sie ihre Bilder zeigen konnten, und die Betrachter an den Bildern (oder auch nicht).

Heute werden die meisten Bilder digital gemacht. Sie sind dadurch sofort auf der Kamera sichtbar oder können recht schnell an einem Computer angesehen werden. Das führt dazu, dass mehr denn je Bilder erzeugt werden. Im günstigsten Fall landen sie bei sozialen Netzwerken, anderen Plattformen oder auf der heimischen Festplatte. Wenn man sie noch mal ansehen möchte, geht die Suche los. Wo sind die Bilder abgelegt, was sind die guten Bilder und so weiter? Ein einfacher Zugang sieht anders aus!!!
So möchte ich meine Bilder nicht präsentieren. Dazu kommt noch die Anzahl der Bilder. Keiner hat wirklich Lust, sich durch über 2000 Bilder zu klicken. Weder ich noch der Betrachter hat daran wirklich Spaß.

Die Lösung ist, die Bilder aus dem Computer zu befreien

Wie ich oben schon beschrieben habe, ziehe ich das Sahara-Fotobuch immer wieder aus dem Schrank und schau es mir an. Darin sind die besten Bilder von mir und Ulrike zusammengefasst. Das ist auch der Trick an der Sache. Nur die besten und interessantesten Bilder finden sich hier wieder. Es ist schnell und stromlos verfügbar (zum Regal gehen, rausziehen und fertig). Ausserdem ist es leicht zu transportieren.
Das hat dazu geführt, dass wir beschlossen haben, von allen Reisen Fotobücher zu machen.

Ob es ein Fotobuch, die es von diversen Anbietern gibt, oder ein klassisches Fotoalbum wird muss jeder für sich selbst entscheiden oder vom Platz in seinem Bücherregal abhängig machen. Preislich macht es keinen großen Unterschied. Ein paar Grundsätze sollten dabei aber beachtet werden. Zuerst werden aus den mehreren Tausend Bildern nur die besten ausgewählt. Diese werden dann bearbeitet. Danch geht es ans Gestalten der Präsentation. Das macht neben einer Menge Arbeit aber riesigen Spass.

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