Filter für Blitze CTO, CTS, Farben

Dem einen oder anderen aufmerksamen Leser ist es sicherlich aufgefallen, dass ich zur Anpassung der Blitze an wärmere Lichtsituationen CTO-Filterfolien verwende. Dabei habe ich doch vor einiger Zeit die CTS-Folien als Favoriten erwähnt.

Warum denn nun doch die CTO-Folien?

Nun, wie viele, die ihre Blitze an die vorhanden Lichtsituation anpassen wollen, habe auch ich mit dem Probenheft der Firma LEE angefangen. Darin sind alle Muster an Farbfolien enthalten und sie passen genau auf die Aufsteckblitze. Neben den Korrekturfolien gibt es auch eine Menge an Farben, mit denen das Blitzlicht eingefärbt werden können. Es gibt aber auch viele Muster, die mir nichts nutzen.
Neben der Tatsache, dass es dieses Musterheft inzwischen nicht mehr kostenfrei gibt und für größere Blitze, speziell Studioblitze, die kleinen Musterfolien nicht ausreichen, habe ich mich nach Bezugsquellen für diese Filterfolien umgesehen.

Es gibt hier in Europa einige Anbieter, die komplette Rollen verkaufen. Manche verkaufen Schnittware von den Rollen, aber leider nicht in der Wunschgröße, sondern so wie sie es konfektionieren. Häufig sind diese Stücke für Bühnenscheinwerfer zugeschnitten, denn die Verkäufer statten Bühnenbauer aus. Die CTS-Folien haben sie aber nicht im Programm, sondern nur die CT0-Folien. Aus diesem Grund, und weil der Farbunterschied zwischen CTO und CTS gering ist, habe ich mich für die CTO-Folien entschieden. Sie sind einfacher zu bekommen.

Vorgehen beim Kauf von CTO- oder Farbfiltern

Es kommt darauf an, welche Blitze mit Filterfolien ausgestattet werden sollen.

Für Strobisten ist das Musterheft der Firma LEE immer noch eine gute Wahl. Hier ist alles drinne, was es an Filtern von der Firma gibt. Neben den CTO-Filtern auch eine riesige Anzahl an Farbfolien. Damit können erste Experimente gestartet werden. Vor allem, wenn es darum geht, mehrere Aufsteckblitze mit verschiedenen Farben auszustatten, gibt es damit viele Variationen. Bei den Korrekturfolien klappt das aber nur bei einem Blitz. Sollen mehrere angepasst werden, wird es schwierig, denn es gibt ja nur ein Muster pro Folie. Da lohnt es sich, die konfektionierten Folien aus dem Bühnenbereich zu kaufen. Diese können sehr schnell auf die notwendige Größe zugeschnitten werden und reichen dann auch für mehrere Blitze.

Die Nutzer von Studioblitzen können mit dem Musterheft nicht wirklich etwas anfangen. Denn die Musterschippsel sind zu klein. Sie müssen sowieso die großen Bögen oder gar ganze Rollen kaufen. Das geht dann doch recht schnell ins Geld. Denn eine Rolle kostet irgendwas um die 80 € für etwa 7 X 1,25 Meter. Zum herumprobieren einfach zu teuer.
Auch ist nicht gesagt, dass die Folienstreifen, die von einigen Anbietern verkauft werden, in die Filterhalter der Studioblitze passen. Da es hier verschiedene Größen gibt, kann ich da keine genau Aussage dazu machen. Am besten ist es, wenn du dein System selber ausmisst und dann dir die passenden Folien kaufst.

CTO oder Farbfolien, welche brauche ich denn?

Bei den Korrekturfolien ist die Frage leicht zu beantworten. Es gibt sie in folgenden Abstufungen:

  • viertel CTO, Lee 206 Q.C.T Orange
  • halbes CTO, Lee 205 H.C.T Orange
  • volle CTO, Lee 204 F.C.T Orange

Häufig wird die volle CTO-Folie zur Anwendung kommen. Auch wenn Sonnenlicht simuliert werden soll und dazu vielleicht eine dopelte CTO notwendig wäre, kann die 204 eingesetzt werden. Wenn zwei übereinander gelegt werden, werden diese so zur doppelten CTO-Folie.

Bei den Farben sieht es schon anders aus. Da kommt es auf den persönlichen Geschmack an und welche Farben dir gefallen. Hier würde ich mit einem Aufsteckblitz und dem Musterheft versuchen herauszufinden, was für Farben zu deinen Favoriten gehören und dann schauen, ob diese Folien als Bögen bei dem Händler deines Vertrauens verkauft werden.

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